Häufig gestellte Fragen 

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Eiweißreiche Diät steht mit Krebserkrankungen in verdacht. Nach der OP und auch eigentlich während einer Reduktionsdiät soll man sehr eiweißreich essen um u.a. Muskeln zu erhalten. Ist dann generell pflanzliches Eiweiß besser?
Dazu die Antwort von Ernährungsberaterin Frau Romahn-Burbach: 

 Die eiweißreiche Ernährung, mit der man schon in der Flüssigphase vor
der OP beginnen soll, ist zum Schutz der Muskulatur.
Eiweiß besteht aus Aminosäuren, wobei das tierische Eiweiß in seinem
Aufbau für den Menschen höherwertiger ist als das pflanzliche Eiweiß.
Rotes Fleisch, also das Fleisch vom Rind, Schwein, Lamm und Ziege
steht im Verdacht Darmkrebs zu begünstigen. Weißes Geflügelfleisch und
Fisch hingegen nicht. Rotes Fleisch hat jedoch einen höheren
Eisengehalt als Geflügelfleisch und Fisch. Übrigens haben Hühnereier
auch einen relativ hohen Eisengehalt.
Das Krebsrisiko ist aber auch von der Verarbeitung, z. B. Zugabe von
Nitritpökelsalz und Räuchern und der Zubereitung z. B. Grillen
beeinflusst.
Die genetische Veranlagung spielt auch noch eine Rolle.
Ich denke, um eine ausreichende Eiweiß-und Eisenversorgung zu erhalten,
sollte man von allen Fleisch-und Fischsorten essen. So minimiert man
auch das Krebsrisiko. 


Wann kann man wieder Sport machen?
Mind. 4 Wochen nach der OP sollte man keinen Sport ausüben. Das hängt im weiteren vom persönlichen Befinden ab und ob Beschwerden vorliegen oder nicht. Im Einzelfall bespricht das jeder am besten bei der 1. Nachsorgeuntersuchung, die bereits nach 4 Wochen stattfindet.
Wann genau Trampolinspringen und Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht machen?
Jeder Operierte sollte zunächst mit mäßigem Sport beginnen und sich vorher mit dem behandelnden Arzt absprechen, ab wann eine Steigerung empfehlenswert ist. Auch hier steht die individuelle Entwicklung im Vordergrund.
Sind andere Sportarten besonders zu empfehlen?
Je nach Fitness sollte jeder den Sport betreiben, der ihr/ihm Spaß macht!

Hilft es vor dem Antrag ein Motivationsschreiben zu formulieren? 

Das schadet sicherlich nicht. Auch wenn der Antrag vom Krankenhaus mit allen erforderlichen Unterlagen an die jeweilige Krankenkasse eingereicht wird, ist ein persönliches Schreiben bestimmt nicht hinderlich. Im Übrigen erhält jeder eine Kopie des Antrages.

Gibt es Alarme am Flughafen wegen dem Titan im Körper?

Nein.

Bekommt man nach der OP einen Pass/Ausweis das man am Magen operiert wurde?
Ja, den bekommt man vom Krankenhaus.

Welche Tipps gibt es gegen Haarausfall? Kann man schon vor der OP etwas tun?
Leider gibt es in dem Fall kein Patentrezept! Das einzig Tröstende ist: es geht vorbei, dauert bis zu 3 Monaten, in denen man viel Geduld und einen guten Frisör braucht! :-)
Eiweißreiche Kost ist empfehlenswert.


Ist diese Selbsthilfegruppe nur für diejenigen, die eine OP anstreben?

Nein! Wir sind eine Adipositas Selbsthilfegruppe, d.h. wir sind für diejenigen da, die unter krankhaftem Übergewicht leiden und den Kampf dagegen aufnehmen wollen! Wir wollen jedem hier bei Bedarf unsere Erfahrungen vermitteln, damit sich jeder sein eigenes Bild von den vielen Möglichkeiten machen kann. Je mehr Informationen jeder Betroffene hat, um so sicherer wird er/sie sich seiner/ihrer Entscheidung sein. 

Wie lange dauert es, bis mein Antrag von der Krankenkasse genehmigt wird?

Das ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Jeder Antrag wird zunächst vom Medizinischen Dienst der KK geprüft. Das kann ganz schnell gehen und eine Bewilligung kann innerhalb von 2 Wochen erfolgen. Es kann allerdings auch ein längeres Verfahren nach sich ziehen, eine Absage mit Widerspruchsverfahren auf Einzelne zukommen. In dem Fall nicht aufgeben und Kontakt mit dem Krankenhaus in Fritzlar aufnehmen. Dr. Bismarck und sein Team unterstützen!

Wie lange bin ich nach einer OP nicht arbeitsfähig?

Je nachdem, welche körperliche Beanspruchung beruflich gefordert ist. Das variiert zwischen 2 und bis zu 6 Wochen.